Der erste Eichelhäher an unserem Walnussbrett

Karl-Heinz Jung aus Koblenz-Lay

Herrscher über viele Insektenhotels

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Der Frühling scheint noch weit entfernt, im Moment ist noch Winter.

Zeit, sich um Nisthilfen für den Tiernachwuchs zu kümmern. Wir zeigen, was heimische Tiere dafür brauchen.

 

Den Bericht Nisthilfen für heimische Tiere des SWR möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Klicken Sie bitte auf das Foto.

 

Wie ein Berufsfischer auf der Mosel Artenschutz betreibt. Interessanter Beitrag des SWR.

Bitte auf das Foto klicken.

In der Sendung Marktcheck vom SWR habe ich einen interessanten Bericht entdeckt, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.   Bitte klicken Sie auf das Foto.

Bachelorarbeit zum Thema Insektenhotels

 

Sehr geehrter Herr Jung,

ich schreibe im Moment eine Bachelorarbeit zum Thema Insektenhotels. Im Detail geht es

um die Frage, wieso sich in einem Großteil der auf dem Markt befindlichen Hotels Stroh und

Kiefernzapfen befinden. Dazu habe ich selbst dreißig kleine Insektenhotels gebaut, sie mit

Stroh und Zapfen gefüllt, um wissenschaftlich zu untersuchen, was für Organismen dort

Unterschlupf finden.

Nun geht es dabei auch um die Frage, wieso von vielen Händlern, Online Shops usw. diese

Materialien genutzt werden. Durch einen Zeitungsartikel bin ich auf Ihre Seite aufmerksam

geworden und würde sie gerne in Bezug auf dieses Thema anfragen. Ich habe bereits das

Kontaktformular der Webseite "Tierhilfe-mal-anders.de" genutzt und wurde von Herrn

Kinder an Sie weitergeleitet.

Wie ich Ihrer Internetseite entnehmen konnte, bauen Sie vorwiegend Nisthilfen für Bienen.

Jedoch konnte ich auf einem Bild auch Hotels mit Kiefernzapfen erkennen, daher mein

Interesse. Bauen Sie nur Nisthilfen für Bienen oder nutzen Sie auch Materialien, wie Zapfen,

Stroh, Rinde, Hornspäne etc.? Wenn ja, in welchem Umfang nutzen sie diese und gibt es

einen besonderen Grund für die Nutzung? Mir ist bewusst, daß die Supermärkte und

Gartencenter diese Materialien nutzen, weil diese kostengünstig leicht zu beschaffen sind

und leicht einzubauen sind. Trotzdem würde mich auch Ihre allgemeine Meinung interessieren, was Sie von dem Thema Stroh, Zapfen, Späne (und weitere Materialien) in

Insektenhotels halten?

Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen, da eine Antwort mir bei meiner Bachelorarbeit sehr helfen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Erle Richter

 

Liebe Frau Richter,

gerne beantworte ich Ihre Fragen - entsprechend unseren praktischen Erfahrungswerten.

Wir sind ein Netzwerk von weit über 100 Ehrenamtlichen und dies sogar weit über Europa hinaus. Unsere Insektenhotels, Fledermauskästen, Vogelnistkästen, Igelhäuser etc. haben

stets einen individuellen Wiedererkennungswert. Die größeren Insektenhotels begrünen wir auf dem Dach und versehen sie am Fuß mit einem Igelkasten.

Mit gleicher Mail gebe ich meine Antworten an Sie auch gleich an einige meiner überaus

engagierten Helfer weiter. Anfang Oktober haben wir pressewirksam den 100.000sten Kasten auf dem Gelände der Senioren Residens AWO in Koblenz in der Laubach seiner Bestimmung übergeben. Es liegen aber noch ca. 2000 Kästen im Wartezustand zur Ausbringung Anfang 2021 bei meinen Freunden und mir bereit.

An der Mosel wird das Projekt "Faszination Mosel" von der Geschäftsführerin - Frau Simone

Röhr - äußerst erfolgreich promotet. Es werden bis Mai 2021 unter anderem mindestens 100 sogenannte Lebenstürme in den Weinbergen an der Mosel errichtet und die Fazenda in Boppard (hat weltweit 125 Partnereinrichtungen) ist dabei, eine große Holzwerkstatt zum

Bau der Insektenhotels etc. einzurichten. Was z.B. in mühevoller jahrelanger Arbeit u.a.

in Fuenterroble/Spanien, Augy/Frankreich, Arza/Montenegro etc. von unserem Netzwerk

unterstützt worden ist. Selbst in der Ukraine werden die Kästen gebaut und in Montenegro ist ein Schöpfungsweg entstanden. Der ehemalige Deutsche Botschafter in Litauen - Herr

Mülmerstedt - hat rund um die Deutsche Botschaft unsere Kästen installiert und eine ehemalige EU-Abgeordnete, die sich dort um die Jakobswege kümmert mit ins Boot genommen. Die Liste unserer Helfer/Unterstützer wird immer länger. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns natürlich über Ihre wissenschaftliche Arbeit zu den Insektenhotels, wenn heute auch bereits tolle Bücher, wie das von Herrn Paul Westrich, "Wildbienen - Die anderen Bienen" im Fachhandel erhältlich sind. Unsere Devise lautet: "Lernen wir über unsere praktischen Erfahrungen". So haben wir die Insektenhotels auch nach Norden und Westen mit Erfolg wetterfest ausgerichtet. Und wir führen Kataster, um zu sehen, was sich in unseren Kästen tummelt. Wir probieren vieles und passen dann, wenn erforderlich, an.

Für die Wildbienen produzieren wir enorm viele "Balken-Minis" zur Wegmarkierung insbesondere an den Jakobswegen. Diese bauen wir meistens aus Nadel- und Laubholz (vorn Nadel-, hinten Laubholz), wobei die Nadelhölzer in der Regel mit einer Lochfeile "entgrätet" werden. Die sehr hohe "Bewegungs-Dichte" zeigt uns, das gut getrocknetes Nadelholz - entgegen der landläufigen Meinung vieler Autoren - bestens geeignet ist, den Wildbienen eine Unterkunft zu geben.

Was die Verwendung von Stroh, Zapfen, Rinde, Holzwolle etc. betrifft, so ist meines Erachtens entscheidend, wie groß diese "Fächer" in den Insektenhotels sind und ob diese "Fächer" nur mit einem Kaninchendraht gesichert sind oder zumindest teilweise mit Materialien - wie Holz - verschlossen sind. Je größer die teilweise verschlossenen "Fächer" sind, um so mehr Insekten/Tiere finden dort eine Bleibe. Dieses von uns angewandte Prinzip wird ja auch bei den Lebenstürmen angewendet.

In den letzten Monaten haben wir viele der ausgebrachten Insektenhotel restauriert und haben dabei die unterschiedlichsten Bewohner dokumentieren können. Neben den unterschiedlichsten Wildbienenarten (die Maskenbiene liebt alte abgeschnittene Reben) haben wir Insekten wie Florfliegen, Marienkäfer, Ohrwürmer, unterschiedliche Käferarten sowie Bilche (Garten-Siebenschläfer, Haselmäuse, selbst Rötelmäuse) Eichhörnchen, Eidechsen in den Insektenhotels vorgefunden. Auch waren viele der unter den Insektenhotels angebrachten Igelhäuser bewohnt.

Hoffe, das Ihnen diese kurze Rückantwort schon etwas weiter hilft.

Mit freundlichen Grüßen

Carl Jung

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Wildbienen sind die Turbo-Bestäuber in der Natur, unerlässlich für die Befruchtung etwa der Obstbäume. 50 bis 75 % der Wildbienen nisten im Boden, andere mögen Löcher im Totholz oder Röhren im Insektenhotel. Wir zeigen, wie Sie in Ihrem Garten Möglichkeiten vielfältige Brutplätze schaffen.

 

In der Mediathek vom SWR in der Sendung Kaffe oder Tee habe ich einen interessanten Beitrag über Wildbienen im Garten entdeckt, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.               Bitte auf das Bild klicken.

Ich habe eine neue Seite angelegt für alle, die Fledermauskästen, Insektenhotels oder Vogelnistkästen bauen möchten. Desweiteren über Ansichten von Insektenhotels. Tipps und Tricks von Herrn Jung, der sich beim Bau hat über die Schulter schauen lassen. Klicken Sie die entsprechenden Bilder an um mehr zu erfahren.

Ein neues grosses Wildbienenhotel wird in der kommenden Woche installiert. Auf den weiteren Bildern sind die neuesten Vogelfutterhäuschen. 8 Stück mit Flaschen, 8 Stück mit innenliegender Futterrutsche und eins mit einer Forstnerbohrungsöffnung. Sie stehen alle auf der Terrasse von Herrn Jung, wo nun das Buffet für die Vögel eröffnet ist.

 

Bauen Sie doch mal einen Vogelfutterspender mit halben Walnüssen. Die Vögel in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon werden begeistert sein.

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        So leer wäre ein Supermarkt

                   ohne Bienen

 

Was passiert, wenn es keine Bienen mehr gibt? Ein Supermarkt in Hannover will das zeigen, räumt 60 Prozent seiner Produkte über Nacht aus den Regalen - und öffnet morgens ohne Vorwahnung seine Türen.

 

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Wissenswertes über Bienen und Wildbienen haben wir auf einer

gesonderten Seite zusammen getragen.

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Der Gnadenhof von Egbert Schulz

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