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Der erste Eichelhäher an unserem Walnussbrett

Karl-Heinz Jung aus Koblenz-Lay

Herrscher über viele Insektenhotels

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Artenschutz am Pilgerweg

 
 
Guten Morgen Frau Wende,
 
derzeit habe ich um die 200 permanente Helfer für unser Projekt www.artenschutz-am-pilgerweg.eu und dies weltweit und wir haben Holzwerkstätten u.a. in Frankreich, Portugal, Spanien, Montenegro mit aufgebaut, wo Kästen für bedrohte Tiere gebaut, installiert und betreut werden... Auch ist es uns gelungen, die Fazenda-Bewegung (125 Niederlassungen weltweit) hier: in Boppard und Xanten für unser Projekt zu gewinnen.... Da ich noch immer der “Motor” für dieses Projekt bin, können Sie sich bestimmt vorstellen, was bei mir so alles auf läuft... Ich tue dies aber im Sinne des Erhalts der Schöpfung sehr gerne.
In 3 Kreditinstituten hatte ich bis zu gut 100 Mitarbeiter*innen in meinen Zuständigkeitsbereichen und da bin ich stets so vorgegangen, diese Menschen nach ihren Fähigkeiten einzusetzen... Auch hatte ich mir abgewöhnt, diese Mitarbeiter*Innen 100 % “auf Linie zu trimmen”, d.h., ihre Schwächen “auszumerzen”... Statt dessen habe ich ihre Stärken gestärkt, was allen drei Banken sehr gut getan hat.....
So ist es auch mit diesem Projekt...
Die meisten Helfer haben ihren ganz individuellen, persönlichen Stil, Kästen zu bauen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen dann natürlich auch darüber, wer welche Erfahrungen gemacht hat. Aber nicht jeder/jede nimmt diese Erfahrungswerte an, was für mich legitim ist. Wir alle haben so unsere Erfahrungen gemacht und werden sie weiterhin machen...
In meinen Zuständigkeitsbereichen wurde immer nach der Devisen gehandelt: “mit 20 % Aufwand erreiche ich 80 % des Möglichen...”... also warum weitere 80 % Aufwand betreiben, um die letzten 20 % auch zu schaffen..?.. So etwas ist einfach nicht zielführend....; aber typisch Deutsch.
Meine beiden Omas kamen je von einem großen Bauernhof, wo ich eines gelernt habe: “stets alles selbst ausprobieren, statt den sogenannten Fachleuten bedingungslos Glauben zu schenken”... Schließlich gibt es “nie nur eine Wahrheit”.. So ist es auch mit dem Bohren ins Hirnholz... Einfach mal im Wald schauen, wo die Wild-Bienen dort ins Holz gehen... Oder in alten Fachwerkhäusern.. Mein Opa hatte hier eine Bäckerei, in der ich alles als Kind genau untersucht hatte... Im Fachwerk waren alle möglichen Tiere....; über dem Mehllager waren enorm viele Fledermäuse im Gebälk... Im großen Hof hatte er Hühner, Enten, Schweine... Gänse.. und im Garten alle möglichen Pflanzen... Die Großeltern hatten darauf geachtet, dass sich diese Pflanzen “ergänzen”.. In unserem Netzwerk haben wir René, der dieses alte Wissen bestens beherrscht...
Auf Anraten meines jüngsten Bruders, der Gärtner ist, habe ich eine kleine “Wasserbau-Mauer” im Garten errichtet und die Zwischenräume mit Ton zugeschmiert... Was da für ein Leben entstanden ist, ist einfach nur phänomenal... Erdhummeln sind da z.B  eingezogen... Im Garten habe ich seit letztem Jahr auch das Taubenschwänzchen und in einem Cluster im Wald ist vor zwei Jahren zum ersten Mal ein Wiedehopf in einen großen Nistkasten eingezogen... Wir haben den Bienenfresser wieder hier.. usw...
Viele sog. Fachleute sprechen sich äußerst negativ über kleine Insekten-Hotels von Baumärkten aus... Ich selbst sehe dies aber anders... Werden diese kleinen IH´s wetterfest installiert, gewähren sie Tieren in unseren “ausgeräumten Steinschüttungs-Landschaften” Unterschlupf...
So schaffe ich in vielen IH´s auch Hohlräume, die von Bilchen (Garten-/Siebenschläfer und Haselmäusen...), Eidechsen, Rötelmäusen, Vögeln, selbst Eichhörnchen... bewohnt werden...
Jede Wissenschaft entsteht durch Versuch und Irrtum...; dabei müssen wir ganz genau beobachten.... und passen uns dann an...
Die blaue Holzbiene “entkernt” schlecht gebohrte Löcher...; die Natur ist viel viel vielseitiger als wir glauben... und wir selbst lernen jeden Tag dazu... Es ist stets besser, ein noch so kleines Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen...; denn: werden mehr kleine Lichter entzündet.., wird es auch hell werden...
So “entkerne” ich z.B. Bohrlöcher nicht nur mit einem Dremel – wie viele meiner Freunde – sondern brenne sie auch aus..., was lt. Fachleuten nicht geschehen darf, da diese ausgebrannten Löcher nicht angenommen würden... Na, dann haben meine Bienen hier diese Fachleute nicht gehört...
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute und bleiben Sie einfach im Gespräch mit Gleichgesinnten und beobachten Sie ganz einfach, was auf Ihrem tollen Anwesen geschieht...
Herzliche Grüße
Ihr Carl
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